Jetzt sei doch nicht so eloquiert.

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Weißt du was? Du und deine Eloquenz, die tranchieren mich nur prekär. Sprich du nur dingsdiguiert. Die Mannigfaltigkeit deines absonderlich ingeniösen Lexeminventars mottiert doch am Ende eh keinen Nachtfalter. Die Inhaltsleere deiner wortvergewaltigenden Exklamationen rettet dich auch nicht, egal ob du mit Chuzpe oder Bonmotten um dich wirfst. Wen möchtest du damit eigentlich düpieren, fatigieren oder kontaminieren? Es ist schon pittoresk, wie du von prätentiösen Dörfern sprichst. Oder eben clownplementär konträr. Wie du primär frankophile Fremdwörter in deine Sätze einbaust und Trottoir statt Gehweg sagst, wird bei mir niemals en vogue sein. Oder wenn du von Mayonnaise statt Vorhängen sprichst, gehen bei mir die Lichter aus. Wie du einen desagreablen Smell perzipierst, stinkt – um es mal laissez-faire zu sagen.

Doch frage ich dich impregniert und direkt: welche larmoyante Causa diktiert dein paranormales, verbales Kommunikationsgebaren eigentlich? Also: warum redest du so putzig? Das changiert doch nur zwischen nicht ganz sauber und psychoalbernytisch.

Eines sei dir gesagt: die Hyperbel kommt vor der Degeneration. Oder einem kursiv geschriebenen Anglizismus oder frei von dir erfundenen Fremdwort. Deine Fremdwörter sind so befremdlich, dass sie im Wortheim für exotische Diktion an Unterverwendung verhungern. Daher sei dir ein kohortativer Ratschlag gegeben: am Ende ereilt den Connaisseur und das Croissant das gleiche fortune. Sie sind irgendwann nicht mehr mit einer multilateral resilienten Epidermis ausgestattet. Sie sind nicht mehr ganz knusprig.